Bis 1949

 
Der Zusammenbruch kam, die Brüder unserer Bauhütte hatten, soweit es die Verhältnisse zuließen, sich in der Zeit der Finsternis zu Kegelabenden und privaten Treffen zusammengefunden. Nun galt es unter Auflagen der Militärregierung im amerikanischen Sektor Berlins, das freimaurerische Licht zu entzünden. Da die Zahl der Brüder in Berlin noch klein war, schlossen sich die Brüder der Johannislogen Blücher von Wahlstadt, Am Berge der Schönheit, Zu den drei Lilien und Zum schwarzen Adler zusammen. Sie konnten am 10. August 1946 in einer Festarbeit die Lichteinbringung im Hause der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland in der Eisenacher Straße feiern.

In dieser ersten Arbeit sagte der M.v.St. Br. Burkhardt: „Es bedurfte erst des völligen Niederganges unseres Vaterlandes, der schmachvollsten Zeit der Unterdrückung und Sklaverei durch Bestien, bis wir unsere Pforten wieder öffnen und mit der Arbeit an uns selbst, an unseren Mitmenschen, an unserem Volke wieder beginnen durften“. Am 6. September 1949 war es dann soweit, dass 15 Brüder der drei Lilien an das Bundesdirektorium unserer Großloge das Gesuch richteten, die Johannisloge Zu den drei Lilien wieder als einzelne Bauhütte eröffnen zu dürfen. Diesem Gesuch wurde stattgegeben. So konnte das Licht am 27. November 1949 erneut eingebracht werden.